Produktionen

Jazz On Vinyl Vol.2 - Info vom 01.05.18

Die ersten Aufnahmen sind auf Band und sehr gelungen.

Saxophon - Akkordeon und Saxophon - Kontrabass

Als Aufnahme Raum musste noch einmal das schon bekannte Wohnzimmer der Architekten Frisch & Kruppa her halten. Da führte kein Weg daran vorbei, er klingt einfach zu gut & interessant.

Die nächste Aufnahme Session steht schon vor der Tür. In einem großen Konzertsaal wird es höchst wahrscheinlich Saxophon & Flügel (großer Steinway), sowie Saxophon & Tabla sein. Auf letzteres Duet bin ich ganz besonders gespannt, wie wird die "kleine" Trommel den Raum füllen. Da braucht es einen wahren Meister und der kommt aus Afghanistan.

Als anschließende Recording Session, sind Saxophon und Orgel in der Kirche St. Johannes in Erding geplant, ein weiteres "Highlight".

Technisch bleibt alles wie gewohnt, nur ein Gerät der Tegeler Audio Manufaktur (EQP-1), wird für minimale Klangkorrekturen (wenn nötig) im Summen Bus (Insert) eingesetzt.

 

Jazz On Vinyl Vol.2

Nach dem Erfolg von Jazz on Vinyl Vol. 1 gehe ich nun als Tonmeister und Produzent in die zweite Runde.

War Vol. 1 noch eine Mischung, die auf eindrucksvolle Art und Weise die Möglichkeiten auslotete, was verschiedene Räume und Besetzungen bieten, so wird Vol. 2 einen anderen Ansatz haben.

Zwar werden auch hier dem audiophilen Hörer verschiedene Räume geboten, die sich auf der schwarzen Scheibe voll entfalten können, darunter ein großes Kirchenschiff und der Glas Saal eines Museums. Auch kommt die gleiche Analogtechnik zum Einsatz, von der musikalischen Konzeption verfolge ich diesmal aber ein anderes Ziel.

Es gibt ein paar gute Handvoll Duo-Platten in der Geschichte des Jazz. Am eindrucksvollsten vielleicht die Duette des verstorbenen Bassisten Charlie Haden mit kongenialen Partnern wie Ornette Coleman oder Keith Jarrett.

Meine Faszination hierfür ist offensichtlich: Zwei Instrumente in all ihren Farben abzubilden, in einem Raum, der diesen spezifischen Klang unterstützt. Transparenter, luftiger, präziser und atmosphärischer kann man Musik kaum darstellen als in diesem bewusst reduzierten Format.

Der rote Faden, der durch diese neue Produktion führt, ist der bekannte Saxophonist und Komponist Michael Ausserbauer. Im Zusammenspiel mit seinen jeweiligen Duo-Partnern offenbart sich eine Breite an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten, die mit einem kompletten Ensemble nur ungleich schwerer zu erreichen wären.

Welche Instrumente kombiniert werden, steht fest, soll an dieser Stelle aber noch nicht eröffnet werden. Erst nach und nach wird diese Information aktualisiert, um zumindest einen Rest an Spannung aufrecht zu erhalten.

 

 

Die erste Produktion für "Jazz on Vinyl Vol 1", wurde von Musikern aus der regionalen Umgebung Erdings unterstützt.

„Als Vibraphonist und v.a. leidenschaftlicher Sammler von Vibraphon-Aufnahmen im Jazz unterstütze ich das Engagement von Dominique Klatte für sein neues Vinyl-Jazz-Label mit voller Begeisterung. Vinyl ist schon immer das eigentliche audiophile schwarze Gold gewesen, das weder durch kleine digitale Silberscheiben noch durch allerlei im Orbit strömende Musikdateien abgelöst werden konnte. Diese Renaissance, die eigentlich gar keine ist -  denn Vinyl war nie endgültig zu Grabe getragen - zu erleben und an diesem Start des Projekts ‚Jazz on Vinyl‘ aktiv als Musiker teilzunehmen, macht Freude. Für Dominique Klatte und sein Label wünsche ich genügend Klangenthusiasten, die einen echten analogen Hörgenuss zu schätzen wissen. Vielleicht wird es annähernd so sein wie in der Vergangenheit der Jazz-Geschichte. Gleichgesinnte trafen sich um einen Plattenspieler herum in Jazzkellern, um gemeinsam die neuen Errungenschaften zu hören. Und so wird es auch wieder dank ‚Jazz on Vinyl‘ mit dieser und den noch folgenden LPs aus dieser Reihe sein: die Wohnzimmer mit einem LP-Dreher werden einen Ansturm von audiophilen Freunden verspüren. Denn ich gehe mal davon aus, dass selbst nicht einmal alle beteiligten Künstler an diesem Label-Erstling die Möglichkeit zum Abspielen der schwarzen Scheibe in den eigenen vier Wänden haben. Aber was noch nicht ist, kann noch werden.“

Dr. Stephan von Clarmann

 

Das Neue Testament der Gnadenkapelle

Als im Oktober 2006 der Gitarrist Val Dasch die Gnadenkapelle gründete, mit dem festen Vorsatz die bayerische Sprache mit anspruchsvolleren Liedern zu bereichern, als bislang vorhanden, konnte niemand ahnen, dass ihr größter Erfolg das Lied über die entlaufene Kuh Yvonne werden würde.

Erst als ab 2014 die famose Kathrin Nagy ins Geschehen eingriff und das Programm mit bislang ungewohnter Sangeskunst interpretierte, begaben sich neben den Gründungsmitgliedern Max Eder (Schlagzeug) und Bo Baumann (Bass) die beiden jazzverliebten Virtuosen Josef Hanslmaier (Trompete) und Bertram Liebmann (Piano) in die Gnadenkapelle, um gemeinsam ein neues musikalisches Testament zu eröffnen.

Und siehe da, sofort schafften es einige neu produzierte Lieder in die Playlisten einiger Radiosender und zwei davon sogar auf diese Schallplatte.

Val Dasch

 

Alexander Samimi

ist ein umtriebiger Musiker, der sich stilistisch nicht gerne beschränkt. So war er neben seiner Tätigkeit als Pianist auch als MC für das renommierte Hamburger Soundsystem „Silly Walks“ unterwegs, tourte viele Jahre als Sänger und Songwriter mit der Band „Babacools“, arbeitet als Studiomusiker und Musikdozent. Seine Wurzeln liegen aber eindeutig im Jazz, zu dem er immer wieder zurückkehrt, um sich Inspiration zu verschaffen.

 

Hier ein interessanter Bericht zum Thema CD vs. Vinyl

http://www.vinyl-fan.de/blog/425-wahrheiten-ueber-analog-vs-digital-vinyl-vs-cd.html

 

 

Dominique Klatte

Stadtanger 8
85435 Erding

Tel: +49 151 27019565

info@dominiqueklatte.de

Vollmitglied der Berufsvereinigungen BVFT & VDT bvft vdt